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Mitte der 1970er-Jahre wurde deutlich, dass die AIM-7 Sparrow in naher Zukunft durch eine deutlich leistungsfähigere Lenkwaffe ersetzt werden musste.Diese Erkenntnis wurde durch die schlechte Leistung der AIM-7 während des Vietnamkrieges − die Abschusswahrscheinlichkeit betrug gerade einmal zehn Prozent – noch unterstrichen.Allerdings muss sich die Trägerplattform der Lenkwaffe zuwenden, um die Daten senden zu können, so dass der Vorteil des Fire-and-Forget-Prinzips in einigen Situationen nicht genutzt werden kann.

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Der erste Abschuss mit einer AIM-120A gelang am 27.

Dezember 1992, als eine F-16C eine irakische Mi G-25 abschoss, deren Pilot die Flugverbotszone ignoriert hatte.

Im Allgemeinen besteht die AMRAAM aus vier austauschbaren Sektionen (von vorne nach hinten): Suchsystem (Radar), Lenk-/Kontrollsystem, Gefechtskopf/Zündung und Antrieb.

Das wichtigste Merkmal der AIM-120 ist ihr aktives Radarsystem, das sie zu einer Fire-and-Forget-Waffe macht.

Eine weitere Mi G-25 wurde am nächsten Tag durch eine F-15 abgeschossen. Februar 1994 schoss eine amerikanische F-16 eine G-4 Super Galeb der bosnischen Serben ab.

Während des Kosovo-Krieges konnten mit der AMRAAM insgesamt sechs feindliche Jäger, allesamt Mi G-29, abgeschossen werden.

Als Folge der verfehlten Projektplanung wurden die ersten Bestellungen zwischen Raytheon und Hughes aufgeteilt.

Die ersten Lenkwaffen aus der Serienproduktion wurden schließlich im September 1991 an die US-Streitkräfte ausgeliefert.

Das System verfügt über diverse BITE-Systeme, um Fehler frühzeitig zu erkennen und zu melden.

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